Ein harmonischer Reigen von liebevoll erhaltenen Winkeln und prachtvollen Bauten
Ein Spaziergang wird zum eindrucksvollen Erlebnis. Überall erwarten Sie heimelige Ecken, alte Brunnen, faszinierende Ansitze, Schlösser und Burgen, vom Jugendstil beeinflusste Residenzen, Kirchen und Kapellen. Eine kurze Rast in einer getäfelten Stube oder im Straßencafé, aber auch gemütliches Shopping bringen Abwechslung und machen einfach Freude.
Kultur Kurzer geschichtlicher Rückblick Die Gemeinden Lana, Tscherms, Burgstall und Gargazon liegen in der klimatisch günstigen Talsohle der Etsch zwischen Meran und Bozen und bilden den südlichen Teil des Burggrafenamtes.
Das Leben spielte sich Jahrhunderte lang an den Hängen ab, da die Talsohle größtenteils versumpft war. Durch den Bau der Eisenbahn von Bozen nach Meran in der zweiten Hälfte des 19. Jh. musste die Etsch reguliert werden, so dass nun die Talsohle urbar gemacht und in einen einzigen Obstgarten verwandelt werden konnte. Funde belegen, dass Menschen schon bald nach dem Rückgang der letzten Eiszeit (ca. 10.000 J. v. Chr.) unsere Gegend als Jäger bewohnten und ab Ende der Steinzeit auch besiedelten. Die Römer führten die Via Claudia Augusta, ihre wichtige Verbindungsstraße Poebene - Donauraum, dem Etschtal entlang über den Reschen nach Norden und brachten wohl den Weinbau in unsere Gegend. Um 400 n. Chr. kamen Glaubensboten in unser Land und nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches die verschiedenen germanischen Stämme und Völker: Franken kamen über die Poebene das Etschtal herauf bis zu uns. Auch die Bistümer Chur, Trient und Brixen trafen hier zusammen. Für die deutschen Kaiser war das Land im Gebirge eine wichtige Bastion, weil sie auf ihren Zügen nach Italien oder ins Heilige Land hier die Alpen überquerten. 1363 wurde das Land Tirol den Habsburgern übergeben, unter deren Herrschaft es bis zum Ende des ersten Weltkrieges blieb - mit Ausnahme einiger Jahre, in denen Europa unter Napoleons Herrschaft stand. Damals verlief hier die Grenze zwischen Bayern und Italien. Zu Beginn des 20. Jh. erlebte unsere Gegend einen großen wirtschaftlichen und touristischen Aufschwung. Sie war und bleibt auch heute das Land, in dem sich der Norden und der Süden begegnen. Dieser Umstand findet in den verschiedensten kulturellen Bereichen (Kunst, Literatur, Tradition, Küche, Lebensgewohnheiten,...) einen fruchtbringenden Niederschlag.
Erste Gedanken zur Weiterentwicklung des Weingutes entstanden im Jahr 1998, begleitet von Sondierungsgesprächen mit Freunden und eventuellen Partnern....
Erstes Südtiroler Obstbaumuseum. Auf 2000 qm wird eine umfassende Dokumentation zur geschichtlichen Entwicklung und heutigen Situation des Obstbaues in Lana dargestellt. ...
1492 wurde die spätgotische Wandpfeilerkirche eingeweiht. Josef Weingartner zählt sie in seinen „Kunstdenkmälern Südtirols” zu den „schönsten gotischen Kirchen des Landes.” ...
Eine seltene Bauform und der reiche romanische Freskenschmuck verleihen der Kirche St. Margareth überregionale Bedeutung und laden zu Ruhe und Betrachtung ein. ...
Alte bäuerliche Geräte und Einrichtungsgegenstände.
Die Idee, in Völlan ein Bauermuseum zu errichten, hatten ursprünglich der in Völlan ansässige Münchner Horst Griesner zusammen mit dem Völlaner Bauer und Heimatpfleger Karl Frei. Sie wurden unterstützt vom Pfarrer P. Rudolf Lantschner O.T., der das zum Widum gehörende Nebengebäude, das ursprünglich Holzhütte, Waschküche, Schweinestall und Backofen beherbergte, für die Sammlung zur Verfügung stellte.